Scarpa Stories: Michi Wärthl

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3. Dezember 2017

Eigentlich beginnt Michi Wärthls Story ganz ähnlich wie die vieler anderer Spitzenalpinisten, folgt aber schon bald ihrem ganz eigenen Lauf. Durch seine Eltern kommt er zum Bergsteigen. Zusammen mit seinem Bruder wird er zu einem Wanderurlaub nach Österreich mitgenommen und verliebt sich in die Gebirgslandschaft. Mit zehn oder elf fährt er, gemeinsam mit seiner Oma, nochmal mit dem Zug in die Schweiz. Dort macht er Jungfrau, Joch, Gornergrat und solche „ganz einfachen Sightseeing-Touren“, wie er sie heute nennt. Als er damals zum ersten Mal den Eiger, das Matterhorn, Mönch und Jungfrau sieht, ist es um ihn geschehen.

„Diese Berge haben mich sofort fasziniert. Da wusste ich, da möchte ich irgendwann auch mal hoch.“

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Michi kommt zum DAV. „Als Mitglied waren die Hütten halt billiger“, erinnert er sich. Über seinen Vater kommt er in eine ganz kleine Sektion im DAV in München: Hochland. Ein Glückstreffer. Seine Eltern finanzieren die erste Skitouren-Ausrüstung und im Alpenverein werden erste Kontakte geknüpft, über die er dann auch zum Klettern kommt.

„Das Klettern hat mich dann einfach auch fasziniert. Daheim habe ich mir dann Schuhe und Chalkbag gekauft und bin zum Buchenhain geradelt, wo früher eigentlich alle Münchener trainiert haben.“

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Mit 15 geht es in den Schulferien in die Türkei, auf die erste längere Reise mit dem DAV: Vier oder fünf Jugendliche zwischen 14 und 17 und ein Gruppenleiter, der nicht so viel älter und in Sachen Organisationstalent auch nicht unbedingt viel weiter ist. Michi und die anderen Teilnehmer beginnen ihre eigenen Touren in der Türkei zu planen, und damit entdeckt er seine zweite Leidenschaft neben dem Bergsteigen: Das Reisen.

Taxifahrt Türkei 1986

Damals verschlingt er die Bücher der großen und bekannten Bergsteiger. Vor allem Reinhold Messner inspiriert ihn. Messners Vortrag über die Begehung aller 14 8000er war „bombastisch“ für Michi. Mittlerweile sei „das mit Reinhold“ eine andere Geschichte, sagt er:

„Über die Jahre habe ich eine zwiespältige Meinung über ihn entwickelt. Damals war er mit Sicherheit ein Idol, aber er hat quasi versucht das Himalaya nach ihm zu schließen, obwohl er für diesen großen Hype mitverantwortlich gewesen war. Vielleicht ist ihm das bewusstgeworden und er wollte dann dagegen rudern, indem er die nächsten Generationen ausgrenzt.“

Heute ist Michi Wärthl selbst ein Bergsteiger, der inspiriert, einer der ganz Großen. Das macht ihm Spaß, ist wichtig für ihn und sicherlich auch ein Antrieb für seine Rolle als Bergführer. Aber ihm ist bewusst, dass diese Rolle auch Kehrseiten hat:

„Das Bergsteigen ist kein besonders umweltverträglicher Sport, mein ökologischer Fußabdruck ist auch wegen der ganzen Autofahrerei eine Kraterlandschaft. Das ist schon ein Widerspruch. Auf der anderen Seite bin ich aber Profi, Bergführer und dann liebe ich natürlich auch Gebiete wie Chamonix, wo Du Infrastruktur nutzen kannst, schnell bist, reagieren kannst.“

Als junger Kletterer und Bergsteiger besucht er zahlreiche Veranstaltungen, Wettkämpfe und Vorträge und kommt so mit vielen Vorbildern von damals ins Gespräch. Ein Vortrag von Kurt Diemberger über den K2, wo seine Kameradin Julie Tullis beim Abstieg ums Leben kam, beeindruckt ihn sehr.

„Im Anschluss an seinen Vortrag habe ich wahrscheinlich alle Bücher über den K2 verschlungen, die es damals gegeben hat. Der K2 ist in dieser Zeit zu einem Lebenstraum geworden. Ab dann war klar, da musste ich hin.“

Seitdem fesselt ihn das Höhenbergsteigen. Kurze Zeit später, nur drei Jahre nach seinem Türkei-Trip, steht Michi auf seinem ersten 6000er. Seine DAV-Sektion, unterstützt von einem Mäzen, der die Jugendarbeit unterstützt hat, finanziert zu großen Teilen seine Reisekosten nach Südamerika. Es geht in die Anden, unter anderem auf den Nevado Illimani (6462m) und die Huayna Potosi Südwand (6088m).

Am Gipfel des Huayna Potosi 6088 Meter, erster 6000er

Biwak am Ogre Südpfeiler 1993

1991 organisiert er seine erste eigene Expedition mit der Sektion. Pakistan. Wegen ein paar persönlicher Kontakte eines Expeditionsteilnehmers in die Sowjetunion werden die Pläne aber kurzfristig geändert. Das neue Ziel ist Tadschikistan: Pamir. Mit nur 20 Jahren steht Michi kurze Zeit später auf zwei 7000ern, dem Pik Korzheneskaja (7105m) und dem Pik Kommunismus (7495m). Beide Gipfel besteigt im reinen Alpinstil.

Wieder drei Jahre und zahlreiche Expeditionen und Besteigungen später geht es dann tatsächlich nach Pakistan. 1994 steht Mich Wärthl im Alter von 24 auf dem Gipfel des K2. Bis heute ist er der jüngste Bergsteiger, der den Gipfel je ohne Sauerstoff erreicht hat.

Die letzten Meter von Michi Waerthl und Ralf Dujmovits

K2 Gipfel

Auf der Schulter am K2

Heute heißt seine eigene Vortragsreihe „UnterweXtrem – Unterwegs zu den schönsten und schwierigsten Gipfeln der Welt“. Der Titel bringt auf den Punkt, was ihn fasziniert und immer wieder in die Berge treibt. Für Michi geht es immer auch um Ästhetik, um die Faszination der Schönheit der Natur oder auch anderer Dinge wie Autos oder Handwerkswaren. Beim Bergsteigen begeistert er sich dementsprechend am meisten für Projekte, die ihn auch ästhetisch reizen. Gleichzeitig geht es ihm aber auch um persönliche Herausforderungen, um Grenzerfahrungen.

Der K2 verbindet all das. Obwohl Michi 1994 nicht das erfahrenste Expeditionsmitglied ist, weiß er sicherlich am meisten über den Berg, hat alles über ihn gelesen, was es zu lesen gab. Rekorde haben aber nie eine Rolle gespielt. Dass seiner Besteigung im Nachhinein so viel Aufmerksam geschenkt werden würde, war ihm vorher nicht bewusst.

„Ich meine… das war der Normalweg. Das war für mich damals fast schon abwertend. Das klingt vielleicht vermessen, ich wollte nicht gleich eine neue Route erschließen, aber – ohne jetzt groß Understatement zu betreiben – für mich war das damals keine große Sache. Ich wollte da persönlich hin, für mich selber, das Alter war nur Zufall. Ich habe einfach die erste Gelegenheit wahrgenommen, die sich mir geboten hat.“

K2 8611 Meter

Lager 4 7900 Meter am K2

Lager 2 6700 Meter am K2

Eigentlich will Michi damals als angehender Bergführer für Ralf Dujmovits arbeiten, den Veranstalter der Expedition, und in Pakistan Trekkings führen oder auf anderem Wege in das Expeditionsgeschäft kommen. In Pakistan kennt er sich schon damals extrem gut aus, hat selbst zuvor als junger Bergsteiger zwei Expeditionen dort organisiert. Zum ersten gemeinsamen Treffen schickt Ralf dann sein Expeditionsprogramm – inklusive K2. Beim gemeinsamen Anschauen alter Pakistan-Fotos von Michi fragt er Ralf dann ganz einfach spontan, ob er ihn zum K2 mitnehmen würde. Beide unterhalten sich lange über das Vorhaben, es geht um die Kosten und vor allem um das Team, von Hans Kammerlander bis Rob Hall.

„Bei dem Gespräch hatte ich dann einfach das Gefühl, ja scheiße, scheiße, scheiße, die machen das wirklich. Also habe ich den Ralf einfach gefragt, ob sie mich auch mitnehmen würde, und er hat ohne mit der Wimper zu zucken sofort ja gesagt.“

Von seinen Eltern bekommt Michi Unterstützung für die Bezahlung der damals rund 12.000 Mark für die Expedition. Kurz vor seinem Abflug zum K2 gibt er zwar seine Diplomarbeit im Studiengang Feinwerktechnik in München ab, aber für ihn wird die Besteigung des K2 zum Türöffner im Leben, auch wenn er das vorher so nicht eingeschätzt hätte.

„Meine Eltern haben auf einmal gesehen, dass das ja doch mehr als ein Hobby ist. Sie haben danach realisiert, obwohl sie keine Ahnung vom Bergsteigen haben, dass das eine Höchstleistung war.“

Ein Jobangebot als Ingenieur beim TÜV lehnt er nach seiner Rückkehr also ab und sein Vortrag über den K2 ist in ganz Europa begehrt. Es kommen erste Interviewanfragen und damit auch die ersten privaten Sponsorings.

Mit dem Segen der Eltern und einem Angebot von Ralf zur Führung von 8000er Expeditionen ist Michis „Schicksal“ als professioneller Bergsteiger dann endgültig besiegelt. Heute lebt er vom Bergsteigen, hat sein Hobby zum Beruf gemacht, bildet mittlerweile selbst Bergführer aus und führt am liebsten extreme Klassiker mit Privatkunden überall auf der Welt – außer während der bayerischen Schulferien, die sind ihm wegen der eigenen Familie heilig.

Dass das Bergsteigen aber Alles in seinem Leben ist, würde er nie sagen.

„Das wäre ja ein Schmarrn. Ich hatte schon viele Diskussionen mit meiner Frau und Freunden über das Bergsteigen. Es ist natürlich ein ziemlich sinnloses Treiben Leute auf Berge zu führen. Aber das Glücksgefühl, dass man für andere produziert, wenn ein Berg bestiegen wurde oder ein Ziel erreicht wurde, das ist schon immer toll.“

Michi braucht nicht dauernd die Berge, und auch nicht dauernd Sport. Er selbst nennt sich einen „Schönwetterbergsteiger“ und, was seine Tourenwahl angeht, einen „Rosinenpicker“. Er kann problemlos auch Mal vier Wochen am Strand liegen und Wellenreiten.

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Früher war das anders. Da war er fast verbissen, wollte immer mehr, immer weiter. Er macht den Sport mittlerweile über 30 Jahre, ohne Unterbrechung. Das hat natürlich Spuren hinterlassen. Körperlich und mental. Die Entwicklung, die das Bergsteigen in jüngerer Zeit nimmt, sieht er aus heutiger Perspektive eher kritisch. Seinen Auszubildenden versucht er daher, die allzu große Risikobereitschaft abzunehmen. Er ist zwar selbst auch schon solo geklettert, ist unangeseilt über Gletscher gelaufen – bis er selbst in Spalten gesteckt und dabei oft genug einfach Glück gehabt hat.

Während des Aufstiegs zum vorgeschobenen Basislager am K2 rutscht er in eine Gletscherspalte, die von einer dünnen Eisschicht und leichtem Schnee bedeckt war. Er erkennt zwar grob den Verlauf der Spalte und versucht, einen großen Schritt über eine Bodenwelle zu gehen, kann ihre tatsächliche Größe aber nicht einschätzen und stürzt rund acht Meter rücklings auf eine Brücke, auf der er anschließend alleine wieder heraus krabbelt.

„Das hätte mal ganz übel ausgehen können, sowas Heimtückisches habe ich nie wieder gesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich so überheblich und dachte, nur Vollidioten fallen in Spalten, die sieht man ja. Aber das war natürlich völliger Quatsch, das war ein Schmarrn, man kann sie eben nicht immer ganz sehen.“

Diese und andere Grenzerfahrungen haben ihn nachdenklich gemacht.

„Ich habe ja auch Verantwortung gegenüber meiner Familie, meinen Eltern und allen, die mir Nahe stehen. Die langen sich ja auch ans Hirn wenn ich irgendwelche Harakiri-Aktionen mache. Mit meinen Kunden ist es das gleiche. Verantwortung trägt man immer. Es gibt aber auch noch eine andere Verantwortung, die ich als Bergführer und Ausbilder habe. Da geht es um eine Vorbildfunktion und wie man sich verhält, zum Beispiel beim Sichern. Vor allem Klettern ist mittlerweile ein Breitensport, da gucken die Leute einfach genau hin und das muss man sich bewusst machen als Spitzensportler.“

Bis heute ist bei keiner von Michis geführten Touren etwas Schlimmeres passiert. Das liegt auch daran, dass er sich selbst in jeder Situation selbstkritisch hinterfragt. Am Baruntse (7129m) führte er eine kleine Gruppe und entschloss sich auf über 6000m zur Umkehr. Es liegt extrem viel Schnee und beim Spuren an einem Hang macht sich bei ihm das Gefühl breit, sich nicht den ganzen Hang hoch zu trauen, aus Angst, den Hang auszulösen.

Diese Entscheidung damals war in erster Linie eine „Gefühlsgeschichte“, wie er es nennt. Objektiv seien zwar Warnzeichen vorhanden gewesen, aber die Bedingungen waren so, dass sich eine andere Gruppe dennoch für den Aufstieg entschied. Zwei Tage später löste sich ein Schneebrett in Gipfelnähe, ein Bergsteiger verunglückte tödlich.

„Kein Berg ist auch nur den kleinen Finger wert. Ich habe mal ein krasses Bild vom Fausto de Stefani gesehen, ein Italiener der auch alle 8000er bestiegen hat, wie er nach dem Abstieg vom K2 beide Hände in ein Wasserbad hält, zwei Finger bis zum zweiten Gelenk schwarz, und er grinst in die Kamera. Das fand ich schräg. Mich hätte das angekotzt. Das wäre es mir nie wert gewesen. Auch mit dem Messner hätte ich nie tauschen wollen mit seinen Zehen. Der war ein guter Kletterer, aber danach musste er das an den Nagel hängen.“

Bei seinem Aufstieg zum K2 hat Michi selbst eiskalte Füße. Um Mitternacht starten sie, bei Sonnenaufgang setzt er sich auf den einzigen flachen Stein weit und breit und zieht sich beide Schuhe und bei einem Fuß sogar die Socken aus, um sich auf 8300m die Füße warm zu rubbeln.

„Wenn ich da gemerkt hätte, ich kriege kein Leben mehr in meine Füße, wäre ich umgekehrt. Da bin ich mir ganz sicher.“

Nach der Geburt seines ersten Sohnes tritt Michi in Sachen Höhenbergsteigen für ein paar Jahre ein bisschen kürzer. Für ihn war das Erreichen des Gipfels des K2 der Jackpot, den es im Höhenbergsteigen zu gewinnen gab. Dementsprechend schwand sein Interesse, auf die anderen 8000er zu „latschen“, wie er es mit einem Augenzwinkern formuliert.

Seine Familie hat über die Jahre, weil er immer wieder so lange weg war und immer wieder gesund zurückgekommen ist, ein gewisses Vertrauen entwickelt. Gemeinsam mit seiner Frau hat er selbst unzählige Touren geklettert. Als sie im fünften Monat schwanger ist, klettern beide zusammen „Batman“ an den Wendenstöcken. „Die tickt einfach ähnlich wie ich“, findet er.

Dass ihm seine Eltern und seine eigene Familie von Anfang an nicht nur verstanden haben, wie er tickt, sondern ihn bei seinen Vorhaben auch unterstützten, ist ihm sehr bewusst und dafür ist er sehr dankbar. Es ist alles andere als selbstverständlich, denn auch das Thema Tod war immer präsent.

Michis Frau hat ihren vorigen Partner durch das Bergsteigen verloren und viele Freunde der Familie sind in der Zwischenzeit in den Bergen ums Leben gekommen. Ueli Steck oder Robert Rackl zum Beispiel, mit dessen Familie beide drei Monate zusammen in Patagonien unterwegs waren.

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„Aber ich bin ich einfach kein ängstlicher Typ. Ich bin eh jemand, der sehr positiv denkt. Das Glas ist immer halb voll. Wenn man diesen Sport aktiv betreibt, dann braucht man einfach auch Glück. Aber das braucht man ja so oder so im Leben.“

Doch eines der letzten großen Lebensziele von Michi war, ist und bleibt – trotz allem – der Everest. Auch wenn das kommerzielle Bergsteigen am höchsten Berg der Welt für ihn abschreckend wirkt, gibt es in seinem Kopf seit langem einen Plan, wie und wann er den Everest besteigen würde.

In diesem Plan geht es um ein Zeitfenster, in dem er weitestgehend alleine allein am Berg unterwegs wäre, natürlich ohne Sauerstoff. Es geht um genau das Zeitfenster, in dem Messner ihn 1980 solo begangen hat. Nach dem Monsun. Von der Nordseite. Dann könnten die Bedingungen passen, es sind kaum noch kommerzielle Expeditionen am Berg und am Gipfel ist mit Tageshöchsttemperaturen um die -10°C verhältnismäßig sehr warm.

Was hält ihn also auf, diesen Traum zu verwirklichen? Zögernd sagt er, so genau wüsste er das gar nicht. Die Idee schwebe schon lange im Hinterkopf, aber so richtig wichtig ist sie ihm dann doch irgendwie nicht. Beruflich wäre es für ihn ein wichtiges Ziel, ohne Frage, aber ob das der richtige Grund ist, bezweifelt er. Denn: „Bergsteigerisch reizen mich eigentlich nur die letzten 200m ohne Sauerstoff, die höher sind als der K2.“

Scarpa-Stories-Liste

Das Klettern und Bergsteigen eröffnet uns neue Perspektiven. Dabei geht es nicht immer nur um Höchstleistungen, sondern auch um eine Art zu Leben.

Unser Scarpa Team besteht aus einer Menge erfahrener und junger Weltklasse-Athleten, die viel zu erzählen haben. Durch die Scarpa Stories nehmen wir uns Zeit, in Ruhe zuzuhören.

Story #1: Jochen Perschmann
Story #2: Moni Retschy
Story #3: Sebastian Halenke
Story #4: Dicki Korb
Story #5: David und Ruben Firnenburg
Story #6: Toni Lautenbacher
Story #7: Michi Wärthl
Story #8: Dirk Uhlig
Story #8: Dirk Uhlig

 

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