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Ruben Firnenburg (14) klettert 11- in der Fränkischen

14. Dezember 2011

Sympathy for the devil (11-)

Ende Oktober habe ich sie im Frankenjura endlich geschafft, meine erste 11-. Sympathy for the devil hatte ich schon vorher projektiert. Ich kam durch Queeel dich, du sauuu (10/10+) und Black is basic (10+/11-), auch an der Erinnerungswand, dazu. Die beiden Routen sind praktisch eine Verbindung der Schlüsselstellen und ergeben somit Sympathy for the devil. Im oberen Teil entschied sich für mich, ob ich rausfalle oder sie klettere. Dort gibt es einen Hopp- oder Top- Zug, bei dem man von zwei kleinen aneinander liegenden Leisten eine weitere Leiste treffen muss. Auch hat es mir Schwierigkeiten bereitet, sich gleichzeitig auf die Füße zu konzentrieren, da man auf sehr schlechten Tritten steht.

Als ich nun, von einer Woche Misja pec/ Osp (SLO), wiedergekommen war und unbedingt die Route klettern wollte, hatte ich ein gutes Gefühl, da die Bedingungen besser als gedacht waren. Beim ersten Versuch hatte ich die entscheidende Leiste schon in der Hand, konnte sie aber nicht halten. Beim zweiten Versuch dachte ich, dass ich schon vor diesem Zug fallen würde, da mir die anderen Züge schon sehr schwer gefallen waren. Schlussendlich habe ich noch einmal meine ganze Konzentration auf diesen einen Zug, an dem ich  insgesamt schon mehrfach gefallen war, verwendet und konnte ihn wegblocken. Jeahh! Endlich geschafft!

Diese Woche werde ich mich an einem weiteren Projekt versuchen. Vizija (10+/11-) in Misja Pec (SLO) hatte ich die Woche, bevor ich Sympathy for the Devil geklettert bin, ausprobiert und auch fast geschafft. Mir war nur leider die wichtigste Leiste an der Crux in der Route herausgebrochen und ich musste eine andere Lösung probieren, die ich aber erst ein paar Stunden, bevor wir abreisen mussten, gefunden hatte. Jetzt denke ich, dass ich diese wirklich ausgesprochen schöne und abwechslungsreiche Route an Sintern und in der Crux an Leisten zu Ende bringen kann.

Ruben Firnenburg

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