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Chris Semmel

Der „Semmelchris“

So heißt man in Bayern, wenn man auf den Namen Christian Semmel getauft ist.

1980 traf Chris bei einem Streifzug durch den Wald zufällig auf einen Klassenkameraden, der irgendwo im Wald an einem Felsblock hing. „Bouldern“ sei das, was er da mache – zum Training für das Klettern, erklärte dieser. Bouldern? 1980? Gesehen, probiert, hängen geblieben. Fortan wurde kurz vor dem Siegeszug der „Reibungskletterschuhe“ mit steigeisenfesten Bergschuhen vom Alpinflohmarkt nach der Schule also „gebouldert“ (manchmal auch während der Schulzeit).
Erst ein Jahr später wurde dann im Battert (Anmerkung für die junge Generation;-): traditionsreiches Klettergebiet bei Baden-Baden) zum ersten Mal richtig mit Seil geklettert, was Skepsis verursachte. „Was? So ein Seil soll halten?“ An solchen Rostgurken? Immer schon begleitete Chris eine gehörige Portion Skepsis was Ausrüstung oder Sicherungstechniken anbelangte.
Zufall oder Bestimmung, jedenfalls landete Chris nach Abschluss seines Sportstudiums mit Schwerpunkt „Leistungssport Bergsport“ und Absolvierung der Bergführerausbildung sowie einer Tätigkeit als Trainer und Organisator im Wettkampfklettern in der Unfall- und Sicherheitsforschung des DAV.
Dort beschäftigte er sich mit Themen wie Normung von Bergsportausrüstung, Unfallanalysen, neuen Sicherungstechniken oder der aktuellen „Lehrmeinung“. 2013 wechselte er nach 20 Jahren DAV, davon 10 Jahren Sicherheitsforschung, als Geschäftsstellenleiter zum Deutschen Bergführerverband (VDBS). Chris ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Alpin-, Kletter- und Lawinenunfälle, Ausbilder im Bergführer-Lehrteam sowie im Lehrteam des DAV.

Bergsportlich kann er sich nicht entscheiden, was nun die faszinierendste Spielform des Bergsteigens ist: Sind es Expeditionen, das Eisklettern, alpine Felsrouten, das Telemarken und Skifahren oder doch das Sportklettern? Bis heute versucht er all diese Spielformen unter einen Hut, oder besser Helm zu bekommen. Und vor lauter bergsportlichen Interessenskonflikten fand er im Kitesurfen noch einen weiteren Zeitvertreib…

Chris lebt im Tegernseer Tal in den Bayerischen Voralpen zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern.

Und hier noch ein O-Ton vom „Semmelchris“ (die Red.):
„Scarpa ist für mich DER Bergschuh-Hersteller. Absolut praxisorientiert, funktionell und super Qualität. Und sie passen (mir) einfach! Egal ob Klettern, Skitouren, Telemark, Expeditionen oder Eisklettern. Anziehen und perfekt…
Ich kenne keinen Hersteller, der so breit aufgestellt überall ganz vorne mitmischt!“

 

Was ich benutze:

 

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