David Firnenburg – es läuft…

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16. Juni 2014

es läuft

…das hat mir mein guter Freund und Fotograf, Markus Ixmeier, oft gesagt, als wir uns vor kurzem das erste Mal im Magic Wood getroffen haben. Nachdem ich meine ersten harten Bouldermeter Anfang April an Kjugekulls Granit in Südschweden gemacht habe, habe ich viel Fahrt aufgenommen. Zwei Tage zuhause bei meinen Eltern in Hannover, dann nach Fontainebleau für 3,5 Wochen, Magic Wood für 2,5 und letztes Wochenende der Dt. Bouldercup in Auerbach in der Oberpfalz. Es kommt viel zusammen und ich bin mittlerweile seit ca. 2 Monaten „on the road“. Einfach immer am Limit zu bouldern, dranbleiben, nicht aufgeben, wieder und wieder versuchen und sich am Ende selbst mit einem schweren Boulder zu belohnen, auf das habe ich mich in letzter Zeit konzentriert und es hat mich und macht immer noch sehr glücklich. Es scheint so, dass es für mich aufgeht und das es mich nach vorne bringt. Vielleicht ist es sogar besser als das sture und teils monotone Hallentraining. Ich fühle mich stärker nach 2 Wochen Bouldern am Fels als nach 2 Wochen Hallentraining. Der Einarmige funktioniert problemlos rechts und links, passt! Kraft ist da. Der 8A- oder 8A+-Boulder geht im Flash, passt! Konzentration ist da. Der 8B+-Boulder nach zwei Tagen Projektieren fällt, passt! Der Wille ist da. Ohne Schule und weitere Verpflichtungen ist es sicherlich einfacher, sich auf eine Sache total zu konzentrieren und dort Höchstleistungen zu bringen. Aber es braucht auch seine Zeit und Geduld. Es braucht den gewissen Einsatz und die nötige Hartnäckigkeit. Es braucht die richtigen Leute um mich herum, die mich unterstützen und anfeuern. Es braucht die idealen Bedingungen, damit ich die schlechten Griffe festhalten kann. Ich mache so weiter, das ist der richtige Weg für mich im Moment. Ich will noch schwerer klettern, noch schlechtere Griffe festhalten, noch mehr Kraft haben, noch mehr geben können, noch selbstbewusster sein. Ich will einfach hoch hinaus. Und ja, Markus, es läuft!

Meine letzten zwei Monate am Fels:
Kjugekull:
Paradigm Shift, Fb 8A+
Lithium Low Direct, Fb 8A+
Duke of Alba Sitstart, Fb 8A
Aerodynamiten lag start, Fb 8A
Lithium Direct, Fb 8A
Sonic Sitstart, Fb 8A
Alla vill till himmelen men ingen vill dö, Fb 8A
Lajfstajl, Fb 8A

Fontainebleau:
Bleu Sacre, Fb 8B
Ubik Assis, Fb 8B
Narcotic Direct, Fb 8B
Elephunk, Fb 8B
L’Apparemment en depart bas, Fb 8B
Kheops, Fb 8B
L’Apparemment, Fb 8A
Ubik, Fb 8A

Magic Wood:
Unendliche Geschichte, Fb 8B+
One summer in paradise, Fb 8B
Deep Throat, Fb 8B
Dark Sakai, Fb 8B
Steppenwolf, Fb 8B
Riverbed, Fb 8B
Voigas, Fb 8A+
The left hand of darkness, Fb 8A+
Unendliche Geschichte 1, Fb 8A+
Jack’s broken heart, Fb 8A+, Flash
Body count, Fb 8A
Octopussy, Fb 8A
Undendliche Geschichte 2, Fb 8A, Flash
Rhythmo Brachial, Fb 8A
Foxy Lady, Fb 8A
Sofa Surfer, Fb 8A, Flash
Electroboogie, Fb 8A
From the darkness to the sunshine, Fb 8A, Flash
The right hand of darkness, Fb 8A
Astronautenfieber, Fb 8A

Dt. Bouldercup Auerbach:
Sieger der Herren und Junioren

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